Berlin (dpa) - Der frühere Außenminister Joschka Fischer hat der Bundesregierung schwere Fehler im Zusammenhang mit der Eurokrise vorgeworfen. Die Grundfehler seien, dass die Regierung von Beginn an national und nicht europäisch agiert habe. Und dass zu spät und zu unentschlossen gehandelt werde, sagte Fischer der «Bild am Sonntag». Die Regierung laufe der Entwicklung hinterher, sie handele krisen- und nicht strategiegetrieben.