Moskau (dpa) - Wegen einer kurzen Protestaktion in einer Kirche, ist die Band Pussy Riot in Russland zu zwei Jahren Straflager verurteilt worden. Das Urteil wurde international kritisiert. Das unverhältnismäßig harte Urteil stehe nicht im Einklang mit den europäischen Werten von Rechtsstaatlichkeit und Demokratie, sagte Kanzlerin Angela Merkel. Ein Sprecher des russischen Präsidenten Wladimir Putin lehnte einen Kommentar zunächst ab. Die drei Frauen hatten in einem «Punkgebet» gefleht, Russland von Putin zu erlösen.