Dessau-Roßlau (dpa) - Das insolvente Solarunternehmen Q-Cells wird vom südkoreanischen Mischkonzern Hanwha übernommen und ist damit erst einmal gerettet. Die Gläubigerversammlung stimmte dem Verkauf zu. 1250 der weltweit 1550 verbliebenen Arbeitsplätze sollen erhalten bleiben, davon etwa 750 am Stammsitz in Bitterfeld-Wolfen in Sachsen-Anhalt und rund 500 in Malaysia. Nach einer ganzen Reihe von Hiobsbotschaften in der deutschen Solarbranche dürfte die Übernahme auch als Zeichen der Hoffnung interpretiert werden.