Berlin (dpa) - Die Kassenärzte wollen für höhere Honorare vor Gericht ziehen.

Eine Sondervertreterversammlung der Kassenärztlichen Bundesvereinigung verabschiedete am Samstag einstimmig eine Resolution, in der die Ärzte eine Klage gegen die am Donnerstag beschlossene Honorarerhöhung von 0,9 Prozent für 2013 ankündigen. «Wir sind es unseren Patienten schuldig, diesen Beschluss nicht zu akzeptieren», heißt es in der Resolution. «Wir werden dagegen klagen, und wir fordern das Bundesgesundheitsministerium auf, diesen Beschluss zu beanstanden.»

Die Ärzte fordern eine Honorarerhöhung von 11 Prozent. Wegen der gestiegenen Kosten bedeute die deutlich darunter liegende Entscheidung vom Donnerstag eine faktische Verringerung des Einkommens um 10 Prozent. «Dieser Beschluss ist eine Gefahr für die Aufrechterhaltung der ambulanten vertragsärztlichen Versorgung», heißt es in der Resolution.

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