Istanbul (dpa) - Der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan hat die Forderung seines Landes nach einer Schutzzone für Vertriebene in Syrien bekräftigt. Der Weltsicherheitsrat müsse dafür seine Uneinigkeit überwinden und eine Resolution für eine Flugverbotszone verabschieden.

So zitierten türkische Medien am Samstag aus einem Fernsehinterview des Regierungschefs vom Vorabend. «Man kann keine Schutzzone einrichten, ohne zunächst eine Flugverbotszone zu erklären», sagte Erdogan demnach. Die Risiken seien sonst zu groß.

Der syrische Präsident Baschar al-Assad sei politisch am Ende und halte sich nur noch mit Krieg an der Macht, sagte Erdogan weiter.