Berlin (dpa) - Fußball-Zweitligist Hertha BSC ist eine Strafanzeige ins Haus geflattert. Das Landeskriminalamt Berlin hat ein Ermittlungsverfahren eingeleitet wegen möglicher Verstöße des Vereins gegen den Glücksspiel-Staatsvertrag. Das sagte ein Polizeisprecher und bestätigte damit einen Bericht der «Berliner Morgenpost». Demnach soll der Verein illegal mit dem österreichischen Sportwetten-Anbieter «cashpoint» auf Werbebanden im Olympiastadion und auf der Vereins-Webseite geworben haben. Der Hauptstadtclub wollte sich dazu auf Nachfrage zunächst nicht äußern.