Berlin (dpa) - Der NSU-Untersuchungsausschuss im Bundestag will den Hinweis auf einen möglichen weiteren V-Mann im Umfeld der NSU-Terrorzelle im Zweifel selbst überprüfen. Das sagte der Ausschussvorsitzende Sebastian Edathy nach einem Treffen mit Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich. Das Gremium warte zunächst ab, was die Nachforschungen des Ressorts brächten. Ein Bundesanwalt, der vor Jahren an der Vorbereitung des NPD-Verbotsverfahrens beteiligt war, hatte den Verdacht geäußert, dass einer der NSU-Helfer damals für den Verfassungsschutz V-Mann in der NPD Partei war.