Berlin (dpa) - Mehr als zwei Jahrzehnte nach der Wiedervereinigung gibt es noch immer große wirtschaftliche Unterschiede zwischen Ost und West. Das ostdeutsche Bruttoinlandsprodukt je Einwohner erreichte im vergangenen Jahr nur 71 Prozent des westdeutschen Niveaus.

Das geht aus dem Regierungsbericht zum Stand der Deutschen Einheit hervor, den das Kabinett am Mittwoch billigte. Auch an anderer Stelle zeigen sich Defizite: Die Arbeitslosenquote in den neuen Ländern ist noch immer fast doppelt so hoch wie im Westen, Löhne und Renten in Ostdeutschland sind ebenfalls deutlich niedriger.

Jahresbericht 2012