New York (dpa) - Bei seinem letzten Auftritt vor der UN-Vollversammlung hat Irans Präsident Mahmud Ahmadinedschad sich weitgehend mit Angriffen auf Israel und den Westen zurückgehalten. In seiner halbstündigen Rede beklagte Ahmadinedschad den Zustand der Welt, die unter Hochrüstung Arroganz und Armut leide. Verantwortlich machte er dafür jedoch nur allgemein «den Kapitalismus» oder «bestimmte Nationen». In den vergangenen Jahren hatte er immer wieder mit Beschimpfungen für einen Eklat in der Vollversammlung geführt.