Washington (dpa) - Die US-Geheimdienste betrachten den Angriff auf das US-Konsulat im libyschen Bengasi jetzt als Terroranschlag. Es habe sich um einen gut überlegten und organisierten Terrorangriff gehandelt, teilte das Büro des Nationalen Geheimdienstdirektors mit. Der Angriff sei von Extremisten ausgeführt worden sei, die mit dem Terrornetzwerk Al-Kaida verbunden seien oder Sympathie dafür hätten. Zunächst war der Angriff als spontaner Protest gegen das Mohammed-Schmähvideo eingeordnet worden. Bei dem Überfall starben am 11. September der US-Botschafter und drei US-Bürger.