Rom (dpa) - Die Regierung in Rom zieht Konsequenzen aus dem Skandal um die Verschwendung und Veruntreuung öffentlicher Mittel in den Regionen. Sie plant nach italienischen Medienberichten ein Dekret, das die Ausgaben in Regionen, Provinzen und Kommunen einschränkt. Rund 600 Sitze in Parlamenten könnten wegfallen, berichtet die Tageszeitung «Corriere della Sera». Auch der Rechnungshof soll mehr Befugnisse erhalten. Über das Dekret soll am Donnerstag beraten werden.