Washington (dpa) - Der Iran hat nach Angaben der «New York Times» erstmals direkten Gesprächen mit den USA über sein umstrittenes Atomprogramm zugestimmt. Teheran bestehe aber darauf, dass die bilateralen Gespräche erst nach den Präsidentschaftswahlen am 6. November in den USA begännen, berichtet das Blatt unter Berufung auf hochrangige Mitarbeiter der US-Regierung. Der Iran wolle wissen, wer auf amerikanischer Seite der Verhandlungspartner sein werde.Die Übereinkunft sei das Ergebnis geheimer Verhandlungen von iranischen und amerikanischen Diplomaten, die seit rund vier Jahren laufen.