Köln (SID) - Trotz des Milliarden-Schadens durch den Hurrikan "Sandy" soll der New-York-Marathon am Sonntag wie geplant mit rund 47.000 Teilnehmern stattfinden. Doch die Anreise der rund 20.000 ausländischen Läufer wird zum Problem. Die Flughäfen in New York sind bis auf Weiteres geschlossen. Auch die deutsche Spitzenläuferin Sabrina Mockenhaupt weiß derzeit nicht, ob oder wann sie den ursprünglich für Mittwoch geplanten Flug antreten kann. Den Läufern wurde die Frist zum Startverzicht bis Samstag verlängert.

Sabrina Mockenhaupt sagt auf ihrer Homepage: "Ich denke positiv und hoffe, dass ich Mittwoch meine Reise wie geplant in Angriff nehmen kann. Sollte es nicht so sein, sehe ich das auch entspannt, und die Reise geht dann erst später los - wenngleich es dann immer schwieriger wird, sich an die Zeitumstellung zu gewöhnen."

Die Strecke selbst ist nicht überflutet. Probleme werden an der Staten-Island-Fähre erwartet, die normal fast die Hälfte aller Läufer zum Startbereich bringt. Fraglich ist, ob die überfluteten U-Bahn-Strecken nahe der Fähre am Sonntag wieder befahrbar sind.

Am Dienstag wurden viele Flüge nach New York gestrichen. Singapore Airlines hat angekündigt, ab Mittwoch nicht wie geplant von Frankfurt/Main nach New York zu fliegen. Bei Lufthansa und United Airlines ist diese Frage noch offen.