Hamburg (SID) - Der deutsche Fußball-Rekordmeister Bayern München steht möglicherweise vor einem neuen Mega-Deal jenseits der 100-Millionen-Euro-Marke. Präsident Uli Hoeneß stellte den Einstieg eines zusätzlichen Investors in Aussicht. "Beim FC Bayern München ist die Firma adidas mit neun Prozent beteiligt und die Firma Audi mit neun Prozent. Es könnte sein, dass wir demnächst noch jemanden reinholen, der sich auch in dieser Größenordnung beteiligt", sagte Hoeneß beim ZEIT-Wirtschaftsforum in Hamburg: "Dann hätten wir das Stadion total bezahlt."

Das Unternehmen müsste allerdings tief in die Tasche greifen. "Adidas hat damals 75 Millionen bezahlt, Audi 92 Millionen. Der Nächste müsste für neun Prozent sicherlich mehr als 100 Millionen Euro zahlen", sagte der Bayern-Boss.

Welche Firmen als dritter Bayern-Partner infrage kommen, wollte der 60-Jährige nicht verraten. "Wenn wir jemanden reinnehmen würden, dann nur ein deutsches Unternehmen, gar keine Frage", sagte Hoeneß: "Das passt zu Bayern München. Wir müssen jemanden haben, der sich total mit der Sache identifiziert, der keinen direkten Einfluss haben will, der das als eine Kapitalanlage sieht.