Moskau (AFP) Ein russischer Oppositioneller ist wegen seiner Teilnahme an gewaltsamen Protesten gegen die Wiederwahl von Präsident Wladimir Putin zu viereinhalb Jahren Gefängnis verurteilt worden. Ein Moskauer Gericht verhängte am Freitag laut Berichten russischer Nachrichtenagenturen die Haftstrafe gegen den Jungunternehmer Maxim Lusijanin, weil er im Widerstand gegen einen Polizeieinsatz am 6. Mai, dem Vorabend von Putins Rückkehr in den Kreml, gewalttätig geworden sei. Putin war von 2000 bis 2008 Präsident, danach Ministerpräsident und wurde im März erneut in das höchste Staatsamt gewählt.