Kassel (AFP) Die Sozialhilfe muss nur für Jugendliche und junge Erwachsene unter 21 Jahren für ärztlich verordnete Verhütungsmittel aufkommen. Das entschied am Donnerstag erstmals das Bundessozialgericht (BSG) in Kassel. Für Ältere kann es allerdings Ausnahmen geben, wenn insgesamt überdurchschnittlich hohe Gesundheitsausgaben bestehen oder wenn wegen einer Behinderung eine sichere Empfängnisverhütung erforderlich ist. (Az: B 8 SO 6/11 R)