Deutschland: Bericht: Beamte spähten als Journalisten getarnt NSU-Opfer aus
Hamburg (AFP) Bei ihren früheren Ermittlungen zu der Mordserie an Migranten, die heute der Neonazi-Zelle NSU zur Last gelegt wird, haben sich Ermittler einem Zeitungsbericht zufolge als Journalisten ausgegeben. Laut einer "Zeit"-Vorabmeldung vom Mittwoch handelte es sich um fünf Beamte, die von August 2005 bis April 2007 bundesweit im Auftrag der Behörden im Umfeld der NSU-Opfer recherchieren sollten. Die vermeintlichen Journalisten schalteten demnach sogar Annoncen, in denen sie sich als Freiberufler ausgaben, die Informanten zur Mordserie suchten. Erkenntnisse habe die Aktion nicht gebracht.
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