RusslandBehörden in Russland setzen YouTube kurzzeitig auf Verbotsliste

Moskau (AFP) Für heftige Proteste russischer Internetsurfer hat eine Entscheidung der Behörden gesorgt, YouTube auf die neue Liste verbotener Internetseiten zu setzen. Nach den Protesten erklärten ein Sprecher der Medienaufsicht am Mittwoch, es habe sich um ein "technisches Versehen" gehandelt. Nach kurzer Zeit war das Videoportal wieder von der Verbotsliste gestrichen. Laut dem Chef der Verbraucherschutzbehörde, Gennadi Onischtschenko, sollten eigentlich nur 22 YouTube-Videoclips auf den Index gesetzt werden, die unter anderem Anleitungen zum Selbstmord verbreitet hätten.

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  • Quelle afp