Hannover (dpa) - Ein flächendeckender Stromausfall im Winter ist aus Sicht regionaler Netzbetreiber noch keine unmittelbare Gefahr. «Es gibt keinen Grund zur Panikmache», sagte der Chef des Anbieters 50Hertz Transmission, Boris Schucht, am Freitag in Hannover.

«Wir leben in einer Region hoher Versorgungssicherheit.» Dennoch gelte es, die Risiken größerer Blackouts im Blick zu behalten: Der stockende Netzausbau führe dazu, dass beim Zuschalten von immer mehr Wind- und Solarstrom Spitzen- und Niedriglasten schwer geregelt werden können. «Das ist eine Situation, die uns alles andere als Freude macht», sagte der Manager. Die Experten diskutierten auf Einladung des kommunalen Versorgers Enercity über die Stabilität der Versorgung.