Extremismus«Bild»: Anwälte rieten Zschäpe von Aussage ab

Berlin (dpa) - Die mutmaßliche Neonazi-Terroristin Beate Zschäpe laut «Bild»-Zeitung doch aussagebereit und erwägt einen Wechsel ihrer Anwälte.

Das soll die in Köln inhaftierte 37-Jährige in Gesprächen auf einem Gefangenentransport am 25. Juni gegenüber ihren Begleitern vom Bundeskriminalamt deutlich gemacht haben, berichtet die Zeitung unter Berufung auf das ihr vorliegende zwölfseitige Gesprächsprotokoll. Zschäpe ist der Mittäterschaft an der Mord- und Anschlagsserie sowie den Banküberfällen des Nationalsozialistischen Untergrunds (NSU) angeklagt.

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Dem Bericht zufolge sagte sie den BKA-Begleitern, sie habe sich gestellt, um auszusagen. Ihre Aussage würde umfangreich und vollständig sein. Ihre Anwälte rieten ihr aber ab, deshalb sei sie unsicher. Ihr Verhältnis zu den Anwälten beschrieb sie laut der Zeitung als nachhaltig gestört. Sie würde sogar überlegen, die Verteidiger zu wechseln. Sie habe ihre Mutter gebeten, sich nach Alternativen umzuschauen, hieß es weiter.

Zschäpe wurde nach den Zeitungsinformationen mit dem Gefangenentransport von Köln nach Gera verlegt, damit ihre Mutter und Großmutter sie im dortigen Gefängnis besuchen konnten. Die während der Fahrt geführten Gespräche sollen mehr als acht Stunden gedauert haben.

«Bild«-Bericht

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  • Quelle dpa