FußballHänel widerspricht Chemnitzer Aufstiegsphantasien

Chemnitz (SID) - Mathias Hänel, Präsident des Fußball-Drittligisten Chemnitzer FC, sieht seinen Verein wirtschaftlich derzeit nicht für einen Aufstieg gewappnet. "Man muss auch sehen, mit welcher Wirtschaftsbasis wir ins Rennen gehen. Mit diesen Rahmenbedingungen, wie wir sie derzeit haben, muss es zuerst das Ziel sein, dass nach unten nichts anbrennt", sagte Hänel im Interview mit der Freien Presse: "Wer zu schnell zu viel will, stürzt auch manchmal ganz schnell ab." Mittelfristig müsse die 2. Liga allerdings das Ziel des Vereins sein.

Derzeit liegen die Sachsen in ihrer zweiten Drittligasaison auf den elften Platz, hatten in der vergangenen Spielzeit aber zeitweise in der Spitzengruppe mitgespielt. Zuletzt hatte die Stadt Chemnitz beschlossen, für den CFC ein neues Stadion zu bauen und so eine bessere Infrastruktur zu schaffen.

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Einen Vergleich mit dem insolventen Ligakonkurrenten Alemannia Aachen, der sich mit der Beteiligung an einem Stadion finanziell übernommen hatte, lehnte Hänel allerdings ab. "Aachen und Chemnitz sind nicht zu vergleichen. Ich denke, dass wir letztlich mit dem geplanten Stadion genau richtig liegen", sagte Hänel, der im Dezember erneut als Vorstandschef kandidieren wird.

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  • Quelle sid