Kairo (AFP) Im Konflikt um die erweiterten Machtbefugnisse für Ägyptens Präsident Mohammed Mursi hat die Armee versprochen, nicht mit Gewalt gegen Demonstranten vorzugehen. Der Kommandeur der Republikanischen Garde, General Mohammed Saki, sagte laut der staatlichen Nachrichtenagentur Mena am Donnerstag, die Streitkräfte würden "kein Instrument zur Unterdrückung von Demonstranten sein". In der Nacht waren bei neuen Ausschreitungen zwischen Anhängern und Gegnern des Präsidenten mindestens fünf Menschen getötet worden. Die Armee hatte daraufhin Panzer vor dem Präsidentenpalast auffahren lassen.