Rom (dpa) - Im Kampf gegen Armut und Hunger muss weltweit mehr und gezielter in eine nachhaltige Agrarwirtschaft investiert werden. Das sei eine der wirksamsten Strategien, doch werde in den am schlimmsten von Hunger betroffenen Regionen der Dritten Welt seit Jahrzehnten nur unzureichend in die Landwirtschaft investiert.

Dies hält die UN-Organisation für Ernährung und Landwirtschaft (FAO) in ihrem am Donnerstag in Rom vorgelegten Jahresbericht fest. Mieses Management von Regierungsseite, oft fehlende Gesetze oder Infrastrukturen sowie Korruption behinderten Investitionen in den Agrarbereich. Regierungen und Geldgeber hätten jedoch die Verantwortung, vor allem Kleinbauern zu helfen, die nur schwer an Finanzspritzen herankommen könnten.

FAO