Budapest (AFP) Ungarns Präsident Janos Ader hat der umstrittenen Wahlrechtsreform die Unterschrift verweigert und sie stattdessen dem Verfassungsgericht zur Prüfung vorgelegt. Es sei im Interesse aller Bürger, Sorgen um die Verfassungsmäßigkeit des Gesetzes auszuräumen, erklärte Ader am Donnerstagabend. Die richterliche Überprüfung ermögliche es, unvollständige oder ungenaue Aspekte des Gesetzes zu überdenken. Das Gericht hat 30 Tage Zeit, um ein Urteil zu fällen.