FußballAmerell: Todesursache weiter offen

München (SID) - Im Todesfall Manfred Amerell bleibt die Frage nach der Todesursache vorerst offen. Die Polizei München wollte am Donnerstag auf SID-Anfrage Medienberichte, wonach der ehemalige Schiedsrichter-Sprecher einen Herzinfarkt erlitten hat, ausdrücklich nicht bestätigen. "Wir warten, wie im Nachtrag zu unseren Pressemeldungen vom Mittwoch schon beschrieben, auf das Ergebnis des toxikologischen Gutachtens. Demnach ist nach dem ersten vorläufigen Obduktionsergebnis kein Fremdverschulden erkennbar", sagte Polizeisprecher Wolffang Wenger dem SID. Wenger fügte erläuternd hinzu, dass es denkbar sei, dass bei dem Gutachten körperfremde Stoffe festgestellt würden, die zu einem Herzinfarkt geführt haben könnten.

Amerell war am Dienstag tot in seiner Münchner Wohnung aufgefunden worden. Die Polizei schließt Fremdverschulden und Suizid als Todesursache aus. Der 65-Jährige muss den Behördenerkenntnissen zufolge mehrere Tage leblos in seiner Wohnung gelegen haben.

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  • Quelle sid