Berlin (dpa) - Armut kann auf verschiedene Arten gemessen werden. Manche Organisationen nutzen relative Armutsmaße im Verhältnis zum Durchschnittseinkommen, manche definieren Armut nach absoluten Zahlen.

Weltbank und UN bezeichnen jemanden als arm, der kaufkraftbereinigt weniger als 1,25 US-Dollar am Tag zur Verfügung hat. Das Statistische Bundesamt in Wiesbaden zählt diejenigen als armutsgefährdet, die weniger als 60 Prozent des nationalen Durchschnitts (Median) verdienen.

In Deutschland liegt die Grenze für Singles damit bei netto 952 Euro im Monat. Auch die EU-Statistiker von Eurostat und die OECD ziehen die 60-Prozent-Schwelle heran.

UN zum Tag zur Überwindung der Armut

Unesco zur Armutsmessung

Daten der Weltbank zur Armut

Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes

Internationale Armutsvergleiche der OECD

Pressemitteilung zur Armustgefährdung von Eurostat

Bericht der UN zu den Millenium-Zielen 2012, auf englisch