Bonn (dpa) - Von Bahnschienen bis Süßwaren: Das Bundeskartellamt deckt immer mehr illegale Absprachen von Unternehmen auf. In diesem Jahr wurden in 14 Verfahren Bußgelder mit einer Gesamthöhe von 248 Millionen Euro verhängt, teilten die Wettbewerbshüter mit. Die Gesamthöhe der Bußgelder stieg gegenüber 2011 um 55 Millionen Euro. Die Zahl der betroffenen Unternehmen nahm um 15 zu. Die höchsten Bußgelder verhängte das Kartellamt mit insgesamt 124,5 Millionen Euro gegen Mitglieder des sogenannten Schienenkartells. Schienenhersteller sollen Absprachen zum Nachteil der Deutschen Bahn getroffen haben.