Berlin (dpa) - In der Mekong-Region sind innerhalb von nur einem Jahr 126 neue Tier- und Pflanzenarten entdeckt worden.

Fünf Säugetiere, fünf Amphibien, 13 Fische, 21 Reptilien und 82 Pflanzenarten konnten die Forscher in der grenzüberschreitenden Region Südostasiens erstmalig ausfindig machen, berichtet die Naturschutzorganisation WWF am Dienstag. Darunter sind so ungewöhnliche Vertreter wie die finster dreinschauende Beelzebub-Fledermaus (Murina beelzebub), ein Fisch, der auf Land robben kann (Clarias gracilentus), und ein Frosch, der wie ein Vogel singt (Gracixalus quangi).

«Was die Forscher entdecken, wirkt stellenweise wie aus der Ideenkiste eines Science-Fiction-Autors», sagte Stefan Ziegler vom WWF. Die Lebensräume in der Mekong-Region sind nach Angaben der Umweltschützer unter anderem durch den Bau von Dämmen und Straßen bedroht.