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Wiesinger und Reutershahn treten in Nürnberg Hecking-Nachfolge an

Nürnberg (dpa) - Michael Wiesinger und Armin Reutershahn treten bei Fußball-Bundesligist 1. FC Nürnberg als Trainergespann die Nachfolge des zum VfL Wolfsburg abgewanderten Dieter Hecking an. Das teilte der «Club» am Montag mit. Der bisherige U-23-Trainer Wiesinger und der bisherige Co-Trainer Reutershahn sollen am 3. Januar zum Trainingsauftakt offiziell im neuen Amt vorgestellt werden. Sie übernehmen in der Rückrunde 2012/13 die sportliche Verantwortung beim 1. FC Nürnberg. Der 39-jährige Wiesinger, der am 27. Dezember seinen 40. Geburtstag feiert, wird künftig die finalen Entscheidungen treffen und fungiert laut Verein für Medien und Öffentlichkeit als Ansprechpartner.

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Mavericks-Pleite bei Nowitzki-Comeback gegen San Antonio

San Antonio (dpa) - Dirk Nowitzki hat trotz seines überraschenden Comebacks die Dallas Mavericks nicht in die Erfolgsspur zurückbringen können. Der deutsche Basketball-Superstar spielte bei seinem Saisondebüt nach einer Knieoperation 20 Minuten, war aber am Sonntag (Ortszeit) mit den Mavericks beim 91:129 im Texas-Duell bei den San Antonio Spurs chancenlos. «Als Team haben wir noch einen langen Weg vor uns», sagte Nowitzki, der auf acht Punkte kam. Mit 16 Niederlagen aus 28 Spielen liegt Dallas nur auf Platz zwölf der Western Conference.

Löw mahnt: «Auch Leistungen anderer Nationen respektieren» =

Berlin (dpa) - Bundestrainer Joachim Löw warnt zum Jahresende vor überzogenen Erwartungen an die Nationalmannschaft und ruft zum Respekt gegenüber anderen großen Fußball-Nationen auf. «Vielleicht können wir alle aus dem vergangenen Jahr mitnehmen, die Erwartungen an der Realität zu orientieren, nicht an Hoffnungen und Träumen», sagte Löw in einem an Heiligabend auf der DFB-Homepage veröffentlichten Interview. Weltmeister Spanien habe Jahrzehnte auf den Titel hingearbeitet. «Ich finde, dass wir Deutschen gut daran tun, auch die Leistungen anderer Nationen zu respektieren. Jeder Gegner verdient Respekt. Wir stehen nicht allein da mit unserem Traum, wieder einen Pokal zu holen.»

Weitsprung statt Hochsprung für Ariane Friedrich in Hallensaison

Berlin (dpa) - Ariane Friedrich wird in der Hallensaison nicht im Hochsprung starten, sondern fasst Wettkämpfe als Weitspringerin ins Auge. «Weil Ariane nach ihrer Schulter-Operation noch nicht das volle Krafttraining machen kann, müssen wir die Hallensaison im Hochsprung absagen. Ariane ist aber so schnell wie nie, deshalb kann sie im Weitsprung starten», sagte ihr Trainer Günter Eisinger der «Bild» (Montag). Er schränkte zugleich ein: «Aber nur, wenn sie 6,50 Meter packt. Das wäre deutsche Spitze. Es macht keinen Sinn, wenn sie sehr schlecht wäre. Das wäre dann nur frustrierend.» Zudem kämen auch Starts über 200 und 400 Meter in Betracht, erklärte Eisinger.

Podolski: «Bayern ist ein absolutes Traumlos»

Düsseldorf (dpa) - Fußball-Nationalspieler Lukas Podolski freut sich auf das Wiedersehen mit dem FC Bayern München in der Champions League. «Das ist ein absolutes Traumlos. Ich freue mich auf Uli Hoeneß, Jupp Heynckes, Franck Ribery und die Kollegen aus der Nationalmannschaft. Allerdings ist es ein kleiner Nachteil, dass wir zuerst zu Hause spielen», sagte der Stürmer vom FC Arsenal in einem Interview dem Fachmagazin «Kicker» (Montagausgabe). Podolski, der seit Saisonbeginn der Premiere League spielt, fühlt sich bei seinem neuen Club gut aufgehoben.

Milliardär verkauft ukrainischen Fußballclub Metallist Charkow

Kiew (dpa) - Der ukrainische Oligarch Alexander Jaroslawski hat den Fußballclub Metallist Charkow an das kaum bekannte Unternehmen GasUkraina verkauft. In einer persönlichen Erklärung beklagte der bisherige Vereinspräsident am Montag «unverständliche Forderungen der Stadt an mich als Investor und infolgedessen einen beispiellosen psychologischen Druck, der auf der Mannschaft und dem Kollektiv lastet». Zum Kaufpreis wurden zunächst keine Angaben gemacht. Seit 2005 habe der 53-Jährige umgerechnet rund 440 Millionen Euro in den Verein sowie in die Vorbereitung der Europameisterschaft 2012 in der Ex-Sowjetrepublik gesteckt, schrieb Jaroslawski auf der Vereinsseite.

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  • Quelle dpa