Offenbach (dpa) - Weihnachten in T-Shirt und kurzer Hose feiern? Das scheint zumindest in Süddeutschland angesichts frühlingshafter Temperaturen nicht ausgeschlossen. Der Deutsche Wetterdienst erwartete für Heiligabend Werte bis zu 16 Grad und mehr.

Örtlich seien bei Föhn-Wetterlagen 18 Grad möglich. Dies sei allerdings «nichts, was einen vom Hocker reißt», erläuterte DWD-Meteorologe Thomas Ruppert am Montagmorgen in Offenbach. «Weihnachtstauwetter ist ein übliches Phänomen.» Im Nordosten, etwa in der Uckermark, wurden dagegen für den Heiligabend lediglich Temperaturen um die 6 Grad erwartet.

In Freiburg im Breisgau wurde vom DWD für den zurückliegenden Sonntag der deutsche Höchstwert von 15,2 Grad gemessen. Ähnlich warmes Wetter zu Weihnachten habe es immer wieder gegeben, so etwa auch Ende der 1970er oder Anfang der 1980er Jahre, sagte Ruppert.

In den nächsten Tagen soll das Wetter unbeständig bleiben, es könnte immer wieder schauerartig regnen. Die Temperaturen sinken wieder etwas.