Dublin (dpa) - Irland übernimmt heute von Zypern die EU-Ratspräsidentschaft. Irland wird damit für die nächsten sechs Monate die Geschäfte für die 27 Mitgliedsstaaten der Union führen, bevor der Staffelstab an Litauen weitergereicht wird.

Dublin hat seine siebte Ratspräsidentschaft seit 1975 unter das Motto «Stabilität, Jobs und Wachstum» gestellt.

Vom Krisenland Irland soll ein Signal ausgehen, die Finanzschwäche in der EU zu überwinden. Ferner will die irische Regierung ihre traditionell engen Kontakte in die USA nutzen, um ein Freihandelsabkommen zwischen der EU und den Vereinigten Staaten voranzutreiben.