Neu Delhi (dpa) - Erstmals seit Beginn des Afghanistan-Einsatzes hat die Bundeswehr im abgelaufenen Jahr keinen Toten zu beklagen. Der Kommandeur der Internationalen Schutztruppe Isaf für Nordafghanistan, Bundeswehr-General Erich Pfeffer, sieht vor diesem Hintergrund eine «Trendwende» im deutschen Einsatzgebiet. Die Sicherheitslage im Norden Afghanistans habe sich in den vergangenen 18 Monaten deutlich verbessert. Zuletzt war im Juni 2011 ein deutscher Soldat getötet worden. Seit Beginn des Einsatzes vor elf Jahren starben 52 Bundeswehr-Soldaten.