Formel 1Wolff soll Erfolg bringen: "Müssen etwas tun"

Hamburg (SID) - Toto Wolff will als neuer Motorsport-Chef von Mercedes so schnell wie möglich für Erfolge der Silberpfeile in der Formel 1 sorgen. "Wenn es viele gute Köche gibt, wird die Speise auch gut", sagte der 41 Jahre alte Ex-Rennfahrer und Unternehmer am Dienstag während einer Telefonkonferenz, "uns ist allen bewusst, dass wir etwas tun müssen. Ich werde mir so schnell wie möglich ein Bild machen und an der einen oder anderen Stellschraube drehen."

Der Österreicher, der die Nachfolge von Norbert Haug antritt, versprach, sich mit "ganzer Kraft und Aufmerksamkeit" seiner Aufgabe bei Mercedes zu verschreiben. "Ich muss jetzt schnell die handelnden Personen und Strukturen kennenlernen. Dann werden wir sehen, welche Anpassungen wir vornehmen. Bei der geballten Kompetenz, die wir haben, werden sich die Erfolge hoffentlich einstellen - möglichst bald", sagte Wolff, "ich bin optimistischer Pessimist."

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Als Nachfolger von Haug, der nach 22 Jahren bei Mercedes und einer enttäuschenden Saison 2012 vor fünf Wochen seinen Hut nehmen musste, bildet Wolff mit seinem Landsmann Niki Lauda und Teamchef Ross Brawn das Führungstrio bei Mercedes. Zudem beteiligte sich der Unternehmer Wolff, der sein Vermögen mit Beteiligungen an Internet- und Technologieunternehmen machte, als Anteilseigner bei Mercedes. Er erwarb einen wesentlichen Minderheitsanteil an der Daimler Tochtergesellschaft Mercedes-Benz Grand Prix Ltd. (MGP). Zudem besitzt Wolff weiter 15 Prozent der Anteile am Williams-Rennstall, in dem er zuletzt in der Geschäftsführung tätig war. Einen durch die beiden Investments möglicherweise entstehenden Interessenkonflikt wies er zurück.

Trotz der spektakulären Rückkehr von Rekordweltmeister Michael Schumacher 2010 blieb Mercedes stets hinter den Erwartungen zurück und konnte erst 2012 durch Nico Rosberg in China den ersten Grand Prix seit der Silberpfeil-Rückkehr vor drei Jahren feiern.

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  • Quelle sid