Parteien: FDP: Brüderle steht zu Unrecht am Pranger
Berlin (dpa) - Sexismus-Debatte statt Wahlkampf-Aufbruch: Die FDP hält ungeachtet der Sexismus-Vorwürfe an ihrem Spitzenkandidaten Rainer Brüderle fest. Die Partei setzt nun darauf, dass der 67-jährige Fraktionschef nicht zu einer Belastung im Bundestagswahlkampf wird. Generalsekretär Patrick Döring forderte, die öffentliche Diskussion «weit weg vom Anlass zu führen» - also Brüderle nicht an den Pranger zu stellen. Brüderle soll sich gegenüber einer Journalistin vor einem Jahr anzüglich geäußert haben.
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