FußballJoker Riedel schießt Kaiserslautern zum Sieg

München (SID) -

Dank Joker Florian Riedel hat der 1. FC Kaiserslautern seinen dritten Platz in der 2. Fußball-Bundesliga gefestigt. Riedel traf mit seinem ersten Ballkontakt 47 Sekunden nach seiner Einwechslung in der 87. Minute zum 1:0 (0:0)-Erfolg bei 1860 München. "Manchmal hat auch der Trainer Glück", sagte Lauterns Coach Franco Foda über seinen gelungenen Wechsel: "Insgesamt haben wir bis auf ein, zwei Möglichkeiten wenig zugelassen. Jetzt müssen wir noch Details ändern." Riedel freute sich, dass er einen "Beitrag" zum Sieg leisten konnte.

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Die Pfälzer, die zuletzt drei Niederlagen in Folge kassiert hatten, liegen auf dem Relegationsplatz nun fünf Punkte vor dem ersten Verfolger Union Berlin. Die Münchner sind lediglich Neunter und müssen ihre Aufstiegshoffnungen bei acht Punkten Rückstand auf Kaiserslautern wohl allmählich begraben. Für die Löwen war es im sechsten Ligaspiel unter Trainer Alexander Schmidt die erste Niederlage.

Nach einem schwachen Beginn der Münchner gerieten die Gäste, bei denen die Neulinge Chris Löwe, Mitchell Weiser, Benjamin Köhler sowie Markus Karl in der Startelf standen, im Laufe der ersten Halbzeit immer stärker unter Druck. Vor allem Neuzugang Rob Friend, der mit dem ebenfalls im Winter geholten Ola Kamara das Sturmduo der Gastgeber bildete, sorgte immer wieder für Gefahr. Glück hatten die Roten Teufel, als ein Freistoß des Ex-Lauterers Daniel Halfar (23.) nur auf der Latte landete. Kurz zuvor war Friend (16.) aus kurzer Distanz an FCK-Torhüter Tobias Sippel gescheitert.

Neben den beiden neuen Angreifern spielte bei München vor 19.100 Zuschauern auch der vom Bundesligisten FSV Mainz 05 verpflichtete Linksverteidiger Malik Fathi von Anfang an. Derweil musste Kai Bülow in der 36. Minute blutend vom Platz, nachdem er in einem Zweikampf von Lauterns Toptorjäger Mohamadou Idrissou im Gesicht getroffen wurde.

Nach der Pause wirkten die Gäste wieder lebendiger, ohne spielerische Glanzpunkte zu setzten. Doch die 1860er hielten dagegen und sorgten für einen offenen Schlagabtausch. Kurz vor dem Ende traf Riedel nach Vorarbeit von Köhler.

Bei München überzeugten Halfar und Fathi. Im Team von Foda stachen der quirlige Mimoun Azaouagh und Karl heraus.

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  • Quelle sid