Brüssel (dpa) - Mehrere Tausend Beamte der Europäischen Union haben am Dienstag gegen Einsparungen bei den Verwaltungs- und Personalausgaben der EU gestreikt.

Sie protestierten kurz vor dem EU-Gipfeltreffen an diesem Donnerstag und Freitag in Brüssel gegen eine Verschlechterung ihrer Gehälter und Arbeitsbedingungen. Bei dem Gipfel wollen die Staats- und Regierungschefs über die EU-Finanzplanung für die Jahre 2014 bis 2020 entscheiden.

EU-Ratspräsident Herman Van Rompuy hat vorgeschlagen, die Verwaltungsausgaben auf 62,6 Milliarden Euro zu kürzen, nachdem die EU-Kommission zunächst 63,2 Milliarden Euro vorgeschlagen hatte. Genaue Angaben über die Beteiligung am Streik gab es zunächst nicht. Im Ministerrat hieß es, auf jeden Fall habe sich mehr als die Hälfte der Beamten beteiligt. Die internationale Mali-Konferenz war vom Streik nicht betroffen.

Beamtengewerkschaft