Moskau (AFP) Russlands Ministerpräsident Dmitri Medwedew sieht sich einer neuen Kampagne im Internet ausgesetzt. Dort kursiert ein Dokumentarfilm mit prominenten Kronzeugen, die dem Ex-Präsidenten die Verletzung russischer Interessen vorwerfen. Wer für den professionell gemachten Film verantwortlich ist, ist unklar. Medwedew hatte mit seiner Enthaltung bei der Abstimmung im UN-Sicherheitsrat über den Libyen-Einsatz 2011 in konservativen Kreisen in Moskau scharfe Kritik ausgelöst. Seit der Rückkehr Wladimir Putins ins Präsidentenamt herrscht wieder die Vetopolitik im UN-Sicherheitsrat.