Stuttgart (dpa) - An der Zukunft des Bahnprojektes Stuttgart 21 sind durch ein internes Papier aus dem Bundesverkehrsministerium neue Zweifel aufgekommen. Knackpunkte sind Mehrkosten in Milliardenhöhe und der Zeitplan. Das Projekt werde erst 2024 statt wie geplant 2020 fertig, wenn sich die Genehmigungsverfahren weiterhin in die Länge ziehen, heißt es in dem von der «Stuttgarter Zeitung» zum Teil veröffentlichten Dossier. Verkehrsminister Peter Ramsauer trat dem Eindruck entgegen, der Bund distanziere sich von Stuttgart 21. Das sei Quatsch», sagte Ramsauer dem ZDF.