Washington (dpa) - Besondere Aufmerksamkeit bei US-Präsident Barack Obamas Rede zur Lage der Nation galt die Besucherliste: First Lady Michelle Obama war in ihrer Loge im Washingtoner Kapitol von Gästen umgeben, die aus unterschiedlichsten Gründen besondere Bedeutung für die Präsidentenfamilie haben.

Apple-Chef Tim Cook etwa konnte als Vertreter der größten amerikanischen Unternehmen gesehen werden. Mit Kaitling Roig luden die Obamas auch eine Lehrerin der Sandy-Hook-Grundschule im US-Staat Connecticut ein, wo im Dezember ein Amokläufer 20 Kinder und sechs Erwachsene tötete.

Die älteste Besucherin war die 102 Jahre alte Desiline Victor. Sie musste bei der Präsidentenwahl im vergangenen Oktober mehrere Stunden vor einem Wahllokal Schlange stehen und gilt den Obamas damit als Beispiel, dass der Wahlprozess in den USA effizienter werden muss. Zu den anderen 24 Obama-Gästen gehörten auch ein Student, der bis zum einem Erlass des Präsidenten illegal in den USA lebte, eine alleinerziehende Mutter und ein verwundeter Afghanistan-Veteran.