Berlin (dpa) - Bundespräsident Joachim Gauck hat sich von der Kritik des früheren Staatsoberhauptes Richard von Weizsäcker distanziert. Er hatte die Parteien seinerzeit als machtversessen bezeichnet. Eine solche Kritik würde man von ihm sicher nicht hören, sagte Gauck dem «Spiegel». Der Verdruss über die Politik sei zu groß, als dass er ihn noch fördern möchte. Außerdem missfalle es ihm, wenn die Parteien pauschal schlechtgemacht werden. Denn sie trügen seit Jahrzehnten dazu bei, dass wir in Freiheit und Frieden leben können.