Berlin (dpa) - Der Vorstandschef des größten deutschen Energieunternehmens Eon, Johannes Teyssen, sieht vorerst wenig Chancen für die umstrittene Gasförderung aus tiefen Schichten. Für größere Feldversuche sehe er derzeit noch keine Bereitschaft, sagte Teyssen der dpa. Aber man könne nicht vor jeder neuen Technik kategorisch zurückschrecken. Beim Fracking wird Tiefengestein mit hohem Druck so aufgebrochen, dass das Gas aus feinen Rissen entweichen kann. Die Technologie verbreitet sich in den USA rasant.