Aachen (dpa) - Das katholische Hilfswerk Misereor hat keine Wünsche, woher der neue Papst kommen soll. Es sei wichtiger, wofür der Papst stehe, sagte Pirmin Spiegel, Hauptgeschäftsführer, der dpa. Anderseits wäre es ein großes Zeichen, wenn der neue Papst aus Lateinamerika käme. Dort lebe auch die große Mehrheit der Christen. Misereor als weltweit größtes katholisches Hilfswerk erwartet, dass Papst und Kirche sich für mehr Gerechtigkeit einsetzen. Nach dem Rücktritt Benedikts XVI. sollen die Kardinäle morgen zum ersten Mal in Rom zusammenkommen.