Berlin (dpa) - Im Bundestag zeichnet sich eine breite Mehrheit ab für eine Neuregelung der sogenannten Staatsleistungen an Kirchen. Das berichtet der «Spiegel». Die Zahlungen gehen unter anderem zurück auf die Enteignung kirchlicher Güter im 19. Jahrhundert. 2012 spülten sie schätzungsweise 475 Millionen Euro in die Kirchenkassen. Im Innenausschuss wird ein Entwurf der Linksfraktion beraten, der statt der jährlichen Staatszahlungen an die Kirche eine Einmalzahlung vorsieht.