Algier (AFP) Die Liste der Verbrechen, die Mokhtar Belmokhtar zur Last gelegt werden, ist lang. Allein die algerische Justiz hat den berüchtigten Islamistenführer wegen Entführung und Ermordung von Ausländern in Abwesenheit zwei Mal zum Tod verurteilt. Am Samstag erklärte die Armee des Tschad, sie habe den 40-jährigen Algerier bei einem Angriff im Ifoghas-Massiv im Norden Malis getötet. Zuletzt hatte Belmokhtar von sich reden gemacht, als er erklärte, die Geiselnahme auf dem algerischen Gasfeld In Amenas sei das Werk der von ihm gegründeten Gruppe "Die mit Blut unterzeichnen".