Lausanne (SID) - Der Internationale Sportgerichtshof CAS hat in Lausanne den Einspruch des ungarischen Fußball-Verbandes HFF gegen die Auferlegung eines Geisterspiels abgelehnt. Wegen des Fehlverhaltens seiner Fans waren die Ungarn zu einem Heimspiel vor leeren Rängen am 22. März in der WM-Qualifikation gegen Rumänien verurteilt worden. Außerdem müssen die Magyaren umgerechnet gut 33.000 Euro Strafe zahlen.

Der HFF hatte den CAS aufgefordert, die weitreichenden Konsequenzen eines Geisterspiels zu berücksichtigen. Zudem sei das Schiedsgerichtsverfahren in diesem Fall noch nicht abgeschlossen. Ungarische Anhänger hatten im Länderspiel gegen Israel am 15. August 2012 antisemitische Sprüche skandiert und andere verunglimpfende Symbole gezeigt.