München (dpa) - Trainer Arsène Wenger sieht die Aufgabe des FC Arsenal beim FC Bayern nicht als «Mission impossible» an. Nach der 1:3-Hinspielniederlage muss der englische Fußball-Club am Mittwoch in München mindestens drei Tore erzielen, um noch ins Viertelfinale der Champions League einziehen zu können.

«Ich sage, unmöglich nein, schwierig ja. Wir haben das Recht, an uns zu glauben. Wir haben überall in Europa gewonnen, warum nicht auch hier?», sagte Wenger am Dienstagabend in München: «Es ist keine unmögliche Mission!»

Arsenal beklagt mehrere verletzte Spieler, darunter den deutschen Nationalspieler Lukas Podolski. Zudem verzichtet Wenger freiwillig auf Stammtorhüter Wojciech Szczesny. «Er hat viel gespielt, ich gebe ihm eine Ruhepause», begründete der Coach. Man sei trotzdem mit «einer sehr guten Mannschaft angereist». Für Szczesny dürfte dessen polnischer Landsmann Lukasz Fabianski im Tor zum Einsatz kommen.

«Wir brauchen einen riesigen Sieg», sagte Wenger. Um die nötige Überraschung schaffen zu können, sei es wichtig, «dass wir sehr gut anfangen, mit hohem Druck ins Spiel gehen und ein frühes Tor schießen». Seine Mannschaft nahm Wenger in die Pflicht: «Das Spiel wird ein großer Test, wie es um unsere Mentalität bestellt ist.»