Rom (dpa) - Der erste Wahlgang für einen neuen Papst ist erfolglos geblieben. Aus dem Schornstein der Sixtinischen Kapelle stieg am Dienstagabend schwarzer Rauch auf.

Das ist das Zeichen, dass sich die 115 versammelten Kardinäle noch nicht auf einen Nachfolger des zurückgetretenen Papstes Benedikt XVI. einigen konnten.

An diesem Mittwoch geht das von der Öffentlichkeit abgeschottete Konklave weiter. Je zwei Wahlgänge sind am Vormittag und am Nachmittag vorgesehen. Wie lange das Konklave dauern wird, ist ungewiss.

Allgemein wird damit gerechnet, dass noch in dieser Woche das neue Kirchenoberhaupt feststeht. Mit Spannung wird erwartet, ob zum ersten Mal in der Kirchengeschichte ein Nicht-Europäer zum Papst gewählt wird. Notwendig ist eine Zwei-Drittel-Mehrheit.

Eine Messe der Kardinäle im Petersdom war am Dienstag der Auftakt des Konklaves. Am Nachmittag zogen die Purpurträger in einer feierlichen Prozession in die Sixtinische Kapelle ein. Die Kardinäle sind nun von der Öffentlichkeit abgeschottet. Sie dürfen nicht fernsehen, Zeitungen lesen, telefonieren oder das Internet nutzen, um sie vor Beeinflussung zu schützen.

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