Berlin (dpa) - Wer die Wahl des neuen Papstes genau verfolgen will, wird auch im Internet fündig. Mehrere Webseiten bieten einen Alarmdienst bei «weißem Rauch» an - das Zeichen, dass die Kardinäle im Konklave einen neuen Papst gewählt haben.

Ein deutschsprachiges Angebot eines katholischen Vereins war jedoch von dem Ansturm überfordert und konnte am Dienstag keine weiteren Anmeldungen entgegennehmen.

Teilweise hätten sich bis zu 120 Menschen pro Stunde angemeldet, hieß es auf der Webseite. Jetzt verweist die Seite Interessierte auf die eigenen Profile bei den Online-Netzwerken Facebook und Twitter. Die englischsprachige Webseite «Popealarm» («Papstalarm») nimmt dagegen noch Anmeldungen für E-Mail-Benachrichtigungen entgegen.

Derweil kursieren einige scherzhafte Stellenanzeigen für den Papst-Job im Netz. Ein guter Redner werde gesucht, der bereits Bonusmeilen gesammelt haben solle, hieß es in einer solchen Anzeige.

Die britische Zeitung «Guardian» machte derweil die Leser selbst zu Papstwählern: Auf ihrer Webseite können Nutzer nach mehreren Kriterien unter den Kardinälen ihren Wunschpapst auswählen.

Popealarm

deutscher Papstalarm

Auswahlmöglichkeiten des Guardian