Rom (dpa) - Der italienische Staatspräsident Giorgio Napolitano geht nicht früher, um rasche Neuwahlen als Ausweg aus dem Patt im Parlament zu ermöglichen. Napolitano sagte, er werde seine Verantwortung bis zum Ende seines Mandats am 15. Mai wahrnehmen.
Gleichzeitig setzte er zwei Expertengruppen ein, die Vorschläge zur Überwindung der Regierungskrise ausarbeiten sollen. Sie sollen am Dienstag erstmals zusammenkommen. Die Parlamentswahlen im Februar hatten keinen eindeutigen Sieger hervorgebracht.