Nikosia (dpa) – Zyperns Präsident Nikos Anastasiades will offensiv gegen Vorwürfe vorgehen, ob Bankkunden und Unternehmen nach Warnungen vor Zwangsabgaben rechtzeitig Geld ins Ausland schaffen konnten. Die Anschuldigungen betreffen auch Familienmitglieder des Präsidenten. Heute vereidigte Anastasiades eine vom Parlament eingesetzte Kommission aus drei ehemaligen Richtern. Sie soll sich mit Ursachen der Krise befassen. Außerdem soll sie die Vorwürfe einer Kapitalflucht von Anlegern untersuchen.